Nur noch   und bis zum Eröffnungsspiel 2018





Party-Titelvoting
Geschichte
Das Hüttennröder Volleyball-Turnier hat mittlerweile Tradition!!! Es ist das größte und damit auch bekannteste seiner Art in Deutschland und das kleine Dorf im Landkreis Wernigerode bemüht sich, die Spitzenposition zu erhalten. Dabei fing alles einmal ganz unscheinbar an in Hüttenrode im Harz, 477 m über dem Meeresspiegel ... Dorf mit etwa 15oo Einwohnern ... Laub- und Mischwald bis an das Dorf auf drei Seiten heran.. an der B 27 gelegen keine Industrie .. auf einer Harzhochfläche gelegen ... In der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts spielte der Sport zwar nicht die untergeordnete, aber auch keine besondere Rolle in Hüttenrode. Zwar wurde bereits 1894 mit dem Arbeiter-Turn-Verein die erste Organisationsform im Dorf gegründet, aber die Verbreitung hielt sich in Grenzen. Turner und Radfahrer prägten das sportliche Gesicht des Dorfes, auch Prellball wurde gespielt. Nach dem 2.Weltkrieg hatte zuerst der Fußball die Dominanz. Der erste Sportplatz wurde in der "Meine", dem heutigen Festplatz des bekannten Grasedanzes, gebaut. Anfangs spielte man noch "mit Bande", denn auf dem Spielfeld stand als "Linksaußen" eine stattliche Eiche. Sie mußte später dem sportlichen Drang der Einwohnerweichen, der Fußball hatte in den 5oer Jahren in Hüttenrode seine Blütezeit. Bis an die Einfahrt der Bezirksliga gelangten die Kicker, doch den Sprung schafften sie nicht ganz.Aber in der Harzer Bezirksklasse bestimmten die Hüttenröder lange Zeit das Niveau mit. In dieser Zeit wurden auch andere Sportarten aus der Taufe gehoben, aber sie hatten es schwer gegen den mächtigen "König Fußball". So gab es gute Kunstradfahrer und Schachspieler und ausgezeicnete Skilanglaufer. Andere Sportarten verschwanden recht bald wieder von der Bildfläche, aber sie und ihre Organisatoren haben es verdient, dass sie genannt werden. Es gab in der SG Hüttenrode , der SG "Drei Kronen und Ehrt", der BSG "Aktivist" und zuletzt der BSG "Stahl" Hüttenrode auch die Sektionen Boxen, Schwimmen, Reiten, Volleyball,Skispringen und wie erwähnt Kunstradfahren, Schach, Skilanglauf und Fußball.  In den 6oer Jahren waren nur noch Fußballer und Wintersportler übergeblieben, jedoch beide recht leistungsstark.  Eigentlich war ihre Zusammnarbeit immer fruchtbringend, wenn auch nicht unproblematisch. Natürlich gab es des öfteren auch Reibungspunkte und so entstand ganz nebenbei die Idee, mal ein Sportereigniss mit einer "neutralen" Sportart zu organisieren. Und da kam man 1969 auf ein kleines   VOLLEYBALL-TURNIER. 1969!! Volleyball !?!?! In diesem Jahr gab es zuerst die sogenannten Dorfmeisterschaften. Acht Mannschaften spielten auf zwei Plätzen im Juni um den Pokal des Rates der Gemeinde Hüttenrode. Dabei waren damalige Betriebe, Institutionen und Organisationen des Dorf es, genannt seien die Grube Einheit, die Tierzucht, die BSG, die Feuerwehr, die Volksbildung, die Gemeindevertretung, auch das Team der 6 Gebrüder Charwat und eine Mannschaft aus dem Rest von Hüttenrode, genannt "Nationale Front".Ende September 1969 hatten die Sportkameraden der damaligen Betriebs­sportgemeinschaft "Stahl" dann den Mut, das Hüttenröder Volleyballturnier zu gründen. 13 Mannschaften aus dem Kreis Wernigerode hatten gemeldet darunter das HKZW Rübeland, eine Blankenburger Wohnbezirksmannschaft, die Wernigeröder Feuerwehr und russische Soldaten der Radarstation Hasselfelde. Der Gastgeber Hüttenrode stellte drei Mannschaften. Das Turnier begann Sonnabends nach dem Mittag und war gegen Abend beendet. Sieben Organisatoren hatten das gesamte Turnier in ihren Händen.Es erscheint mehr als nur Chronistenpflicht zu sein, ihre Namen zu nennen: Walter Schmeiß als Wirt des Sportlerheims, Gerhard Charwat als Kapitän der Gebrüdermannschaft, Dietrich Rüde als Direktor der Hüttenröder Schule, Christoph Knautz als Sportlehrer der Betriebsschule Braunesumpf, Wilhelm Holland als Technischer Leiter der BSG sowie die beiden Sektionsvertreter Günter Beckmann vom Wintersport und Peter Gehlmann vom Fußball. Die folgenden Volleyballturniere ab 197o waren offen für den ehemaligen Bezirk Magdeburg ausgeschrieben. Gewinner kamen von der EOS Staßfurt und dem IBK Magdeburg. In diese Zeit fällt auch die Erfindung vom eigentlichen Hüttenröder Volleyball. Während alle Mannschaften (seit 197o immer Pfingsten) in den Internatsräumen der Betriebsschule für Datenverarbeitung in Braunesumpf übernachteten, kamen die Volleyballer von Kali Wolmirstedt mit ihren Familienangehörigen, brachten Zelte mit und machten "sportlichen Urlaub im Harz" am Rande des Sportplatzes. Das Motto "rein in den Harz und ran ans Netz" war geboren. Jeweils 16 Teams waren am Start, die Nachfrage war recht groß! Der Mannschaftsleiter der ehemaligen DDR-Nationalmannschaft, Werner Leuschner aus Berlin, war mehrmals in Hüttenrode zu Gast. Immerhin kam er vom amtierenden Weltmeister, durchaus eine Wertschätzung für das Hüttenröder Turnier. Doch plötzlich fand das Turnier ein jähes Ende - zumindest vorübergehend. Nach fünf Jahren war Pause, weil eine Unterbringung der Gäste in Braunesumpf nicht möglich war.
Aus und vorbei ??!?? Wieder vergingen fünf Jahre! Dann hatte die Sportgemeinschaft mit der Unterstützung des halben Dorfes den Mut, das Turnier noch größer und offener auszuschreiben. Teilnehmer aus allen 15 Bezirken der ehemaligen DDR durften sich um die Teilnahme bewerben. Und die Nachfrage war groß! Über einhundert Mannschaften bewarben sich, zumal die Organisatoren verschiedene Rahmenveranstaltungen auch für die Familienangehörigen geplant hatten. Es war eine echte Marktlücke in der DDR entdeckt worden. Aber als die Organisatoren einmal offiziell diesen Begriff nannten...
Jedenfalls gibt es seit 1970 das große Hüttenröder Volleyballturnier. In manchen Jahren gab über 5oo Bewerbungen. Zuletzt waren es 4o Männer- und 17 Frauenmannschaften,die auf den acht Feldern der Sportanlage "Glück auf" um die begehrten Wanderpokale stritten. 199o waren endlich erstmals Teams aus der Bundesrepublik am Start. 1991 wurde das Turnier im geeinten Deutschland nur für "unser Deutschland" ausgeschrieben! Dabei wurde besonders das Damenturnier aufgewerte, wurde es doch in den Rang des Volksstimme Pokalturniers erhoben. Teams vom Freizeitbereich bis hin zur Landesliga sind startberechtigt und streben den begehrten Pokalgewinn an. Höhepunkte sind sicherlich die beiden Endspiele am Pfingstsonntag. Tausend Zuschauer waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Einsatz ist dann gefragt auf dem Hartplatz der Sportanlage, aber auch riesige Begeisterung ist angesagt. Das Hüttenröder Volleyballturnier klingt wie immer aus mit der großen Siegerehrung und der Vergabe von Pokalen und Urkunden, schließlich werden alle Plazierungen ausgespielt.
Die Geschichte des Hüttenröder Volleyballs